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"Modell Hermagor" funktioniert bestens

LH Dörfler übergab neuen Kettenbagger für Straßen- und Wasserbauarbeiten an Straßenmeisterei/Wasserbauamt Hermagor – Kooperation bringt Kosteneinsparungen

Der Straßenmeisterei/Wasserbauamt Hermagor stattete Straßenbaureferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler einen Besuch ab. Dabei übergab er den Verantwortlichen einen neuen Kettenbagger Liebherr R 926 für Straßen- und Wasserbauarbeiten. Bei seinem Besuch wurde der Landeshauptmann von Straßenbau-Abteilungsvorstand Volker Bidmon und dem Leiter des Hermagorer Wasserbauhofes, Hannes Poglitsch, über Kooperationen der Straßenbauabteilung mit den Abteilungen 8 (Wasserwirtschaft) und 10 (Agrartechnik) sowie der Grohag informiert.

Der Landeshauptmann bezeichnete die hier getätigte Investition als weiteren Schritt in die richtige Richtung. In Zeiten wie diesen sei es ein Muss, Arbeitsressourcen zu bündeln sowie Sparpotentiale bei Geräte- und Mietkosten zu heben. Das "Modell Hermagor" funktioniere bestens als gemeinsames Dach für Menschen und Maschinen. Er freue sich, dass sich die Mitarbeiter der hier untergebrachten Stellen als Partner und Kollegen sehen, so Dörfler. Er ortet durch solche Maßnahmen, die ein Gebot der Stunde seien, außerdem eine höhere Effizienz in der öffentlichen Verwaltung. Diese werde noch fitter gemacht. Der Landeshauptmann versicherte zudem, dass es öffentliche Dienstleistungen auch weiterhin in allen Bezirken und nicht nur in den Zentralräumen geben werde.

Bidmon und Poglitsch dankten dem Landeshauptmann für seinen Besuch. Für den Chef der Straßenbauabteilung ist das neue Hermagorer Gebäude ein Vorzeigemodell. Durch diese Maßnahme erspare sich das Land 40.000 Euro pro Jahr. Poglitsch sagte, dass sich alle Mitarbeiter in den neuen Räumlichkeiten sehr wohl fühlen würden. "Es ist ein schönes, neues Heim", so der Leiter des Wasserbauhofes.

Drei Dienststellen, nämlich die Straßenmeisterei, die Wasserwirtschaft und der Wasserbauhof Hermagor, sind nun an einem gemeinsamen modernen Standort untergebracht. Für die neuen Räumlichkeiten der Unterabteilung Wasserwirtschaft wurde das bestehende Obergeschoß der Straßenmeisterei zu Büroräumen umgebaut und durch eine Aufstockung des Erdgeschosses im Süden konnten die Büroflächen erweitert werden. Für den Wasserbauhof wurden eine bestehende Lagerhalle umgebaut, eine neue Splitthalle, ein Großgerätewaschplatz und Parkplätze errichtet. Die Kosten für diese Baumaßnahmen, die von April bis Dezember 2011 erfolgten, betrugen rund 710.000 Euro.

Die Kooperation mit der Grohag sieht die gemeinsame Nutzung von Schneeräumgeräten (Großfräßen) und eines Unimogs vor. "Damit erreichen wir eine bessere Auslastung beider Fuhrparks", erklärte Dörfler. Bei seinem Besuch in Hermagor wurde er auch von Landtagsabgeordneten Helmut Haas begleitet.


Rückfragehinweis: Büro LH Dörfler/Peter Zenkl
Redaktion: Michael Zeitlinger/Markus Böhm

 
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