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Grünes Licht für ersten Abschnitt der Umfahrung Greifenburg

LH Dörfler informierte mit Fachbeamten Grundeigentümer über die Umfahrung Greifenburg - Baubeginn des ersten Abschnittes ab Herbst 2012 - Zweites Preisfestsetzungsgutachten wird eingeholt

Im Kulturhaus Greifenburg informierte Straßenbaureferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler gemeinsam mit den Fachbeamten Albert Kreiner (Abteilung 7 Kompetenzzentrum Wirtschaftsrecht und Infrastruktur) und Volker Bidmon (Abteilung 9 Kompetenzzentrum Straßen und Brücken) Dienstag am Abend Grundeigentümer über den bevorstehenden Bau des ersten Abschnittes der Umfahrung Greifenburg. Das Baulos Berg Ost bis Gnoppitzbachbrücke soll ab Herbst 2012 in Angriff genommen werden. Mit dem zweiten Abschnitt, Gnoppitzbachbrücke bis Radlach/West, soll im Jahr 2014 begonnen werden. Die Fertigstellung der Umfahrung ist bis 2016 geplant.

"Was in Steinfeld möglich war, wird nach jahrelangen Diskussionen nun auch hier in Greifenburg und Berg umgesetzt. Wir brauchen im Drautal leistungsfähige Verkehrswege für die Pendler und Bauern", verwies der Landeshauptmann auf die jahrelangen Diskussionen rund um die Trassenführung. Nach Abschluss der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP), sie kostete das Land 1,5 Millionen Euro, sei nun Rechtssicherheit für diesen Bauabschnitt gegeben. "Es gibt kein zurück mehr für diese Trasse, wir bauen jedoch nur das was notwendig ist und sind gerade dabei, die Straßenbreite zu optimieren", informierte der Straßenbaureferent.

Der Landeshauptmann versicherte zudem, dass man auf die Wünsche der Grundbesitzer im Rahmen der Möglichkeiten bei den Ablösen maximal eingehen werde. "Ich will niemandem einen Quadratmeter mehr als notwendig wegnehmen. Wir bauen diese Umfahrungsstraße für die Region und nicht für die Beamten", stellte er dezidiert fest.

Seitens mancher Grundstückseigentümer kam Kritik über den zu niedrigen Preis für die Grundstücksablösen auf. Daher teilte der Landeshauptmann mit, dass nicht das Land die Preise festsetzte, sondern diese von unabhängigen Gutachtern festgelegt werden. "Um den Wünschen der Grundeigentümer entgegenzukommen, wird eine zweite, gutachterliche Preisfestsetzung eingeholt", so Dörfler. Zudem versprach er den anwesenden Grundeigentümern, dass seitens der Behörde alles getan werde, Ausgleichsflächen abzutauschen.

Infrastruktur-Abteilungsvorstand Albert Kreiner erläuterte noch einmal das UVP-Verfahren, bei dem zahlreiche Gutachter und Sachverständige beigezogen wurden. "Für die umweltverträgliche Trasse und ihre Führung gibt es einen rechtsgültigen Bescheid", teilte der Jurist mit. Bei der Gestaltung der Trasse werde man die Anrainerwünsche jedoch maximal berücksichtigen.

Straßenbauabteilungschef Volker Bidmon berichtete, dass die Gespräche seiner Abteilung mit den Grundeigentümern bisher positiv verlaufen seien und Teilerfolge in die Trassengestaltung bereits eingeflossen seien. "Sobald die Trasse eingelöst ist, gibt es noch Optimierungsmöglichkeiten", sagte er.


Rückfragehinweis: Büro LH Dörfler, Abteilung 7 und 9
Redaktion: Michael Zeitlinger

 
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