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| LHStv. Kaiser ergreift Initiative zur Verkürzung von Wartezeiten bei Augen-Operationen |
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Novelle der Krankenanstaltenordnung sieht vor, dass neben medizinischen auch soziale Aspekte für Reihung bei Katerakt-Operationen einfließen
Begrüßt und unterstützt wird Kaiser Initiative von Kärntens Patientenanwalt Erwin Kalbhenn: „Ein Schritt in die richtige Richtung, der geeignet ist, zahllosen Patientinnen und Patienten die Wiederherstellung der Sehkraft zu erleichtern. Darüber hinaus müssen alle Beteiligten daran arbeiten, dass die Wartezeiten für Kataraktoperationen in Kärnten generell auf ein erträgliches Maß - wie in fast allen anderen Bundesländern - verkürzt werden.“ In die Pflicht nimmt Kaiser aber auch den Kärntner Gesundheitsfonds, den er auffordert, den Deckel für die Kateraktoperationen aufzuheben. Weiters müsse die KABEG die Kapazitäten für die Ärzteausbildung erhöhen. „Die langen Wartezeiten speziell im Bereich der Augen-Operationen ergeben sich auch durch die steigende Lebenserwartung und die hervorragenden Behandlungsmöglichkeiten. Das bedeutet aber auch, dass die KABEG darauf reagieren und mehr Ärzte ausbilden muss, was wiederum nur möglich scheint, wenn endlich meiner Forderung nachgekommen wird, und mehr Ärzte und Pfleger in unseren öffentlichen Spitälern eingestellt werden“, so Kaiser. Der Gesundheitsreferent erinnert in dem Zusammenhang, dass Kärnten bei der Zahl der Ärzte österreichweit an letzter und bei der Anzahl der Pfleger an vorletzter Stelle im Österreichvergleich liegt. Die Novelle der der Kärntner Krankenanstaltenordnung sollte im Februar von der Landesregierung beschlossen und dann weiter an den Kärntner Landtag geleitet werden. Mit Inkrafttreten rechnet Kaiser in der ersten Jahreshälfte.
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