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| Besuch im AUVA-Unfallkrankenhaus Klagenfurt |
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LH Dörfler sprach mit AUVA- und Krankenhaus-Verantwortlichen - Unfallkrankenhaus genießt hervorragenden Ruf – Neue Wege zur weiteren Optimierung Landeshauptmann Gerhard Dörfler stattete dem AUVA-Unfallkrankenhaus in Klagenfurt einen Besuch ab, wo er von den Verantwortlichen des Krankenhauses und der AUVA (Allgemeine Unfallversicherungsanstalt) herzlich begrüßt wurde. Der Landeshauptmann traf mit dem Ärztlichen Leiter Primarius Nikolaus Schwarz, Anästhesie-Leiter Bernhard Lexer, Verwaltungschef Wolfgang Petschar, Plegedienstleiterin Traude Schmieder sowie AUVA-Obfrau Renate Römer, Generaldirektor Peter Vavken und dem Ärztlichen Direktor, Andreas Greslehner, zusammen. Begleitet wurde der Landeshauptmann auch von Kabeg-Aufsichtsratsvorsitzenden Klubobmann LAbg. Kurt Scheuch. Der Landeshauptmann wurde durch die einzelnen Stationen geführt und sprach auch mit vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Patienten. Er zeigte sich über die Organisation und den Teamgeist des Hauses sehr beeindruckt. Das Unfallkrankenhaus sei eine zentrale Säule im Krankenhauswesen und in der Unfallbehandlung auf höchstem medizinischem Niveau erfolgreich, sagte Dörfler. Hier würden neue Wege der Kooperation beschritten, um Kosteneffizienz und optimale medizinische Versorgung zu verbinden, so der Landeshauptmann. Im Gespräch wurde deutlich, wie sehr es neben Managementqualitäten auch Teamgeist, Partnerschaft und Menschlichkeit brauche. Das Unfallkrankenhaus genieße einen hervorragenden Ruf, unterstrich Dörfler. Angesprochen wurden im gemeinsamen Gespräch notwendige Reformschritte und Innovationen, die Themen Transparenz, Kostenbewusstsein, Eigenverantwortung, Patienteninformation, Kooperationen usw. immer im Hinblick auf die Zielsetzung, höchste Behandlungsqualität nachhaltig zu sichern und Patientenzufriedenheit zu fördern. Die Qualität und Effizienz des Gesundheitssystems stellen eine enorme Herausforderung für alle dar. Das Unfallkrankenhaus Klagenfurt hat hundert Betten (davon sechs Intensivbetten) und. Pro Jahr werden durchschnittlich an die 5.000 operative Eingriffe durchgeführt, an die 4.800 stationären und 46.000 ambulante Fälle behandelt. 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich um die Patientinnen und Patienten. Wichtige Themen für die Zukunft werden die Verstärkung bzw. Erweiterung von Präventionsmaßnahmen bilden. Diskutiert wurde auch der allgemeine Bewegungsmangel und die vielfach falsche Ernährung. Wie der Landeshauptmann sagte, trete er für eine verpflichtende Wintersportwoche ein und in Ganztagsschulen müssten künftig auch zwei Stunden der Bewegung gewidmet werden. Der Landeshauptmann dankte allen Krankenhaus- und AUVA-Verantwortlichen für das offene Gespräch und den wertvollen Informationsaustausch. Insgesamt gibt es sieben Unfallkrankenhäuser der AUVA in Österreich. In diesen bieten hoch spezialisierte Teams von Ärzten, Mitarbeitern der medizinisch-technischen Dienste, des Pflegebereichs und des Verwaltungsbereichs Unfallverletzten eine umfassende Behandlung nach den neuesten medizinischen Erkenntnissen und ermöglichen so nach schweren Unfällen Überleben und Wiederherstellung. Die meisten Unfälle stoßen den Menschen heute nicht bei ihrer Arbeit, sondern in der Freizeit zu.
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