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| Eigenständige Volksschüler in Egg |
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„Eigenständig werden“ – so lautet der Titel eines Suchtpräventionsprogramms, das im Auftrag von Gesundheitsreferent LHStv. Peter Kaiser in Kärntens Volksschulen umgesetzt wird. So auch in der Volksschule Egg in der Gemeinde Hermagor-Presseggersee. Weil sich dort die Lehrerinnen und Lehrer ganz besonders für die Suchtprävention engagieren, nutzte der Gesundheitsreferent seinen Besuch heute, Montag, um die Schule für ihren vorbildlichen Einsatz mit einem Zertifikat auszuzeichnen. „Es ist unsere Aufgabe und Verpflichtung, als Teil einer solidarischen Gesellschaft, alles zu unternehmen, um unsere Kinder vor möglichen Suchterkrankungen zu schützen und sie zu einem gesunden, eigenständigen Leben zu ermächtigen“, machte Kaiser bei der Übergabe des Zertifikats an das Team von Direktorin Johanna Robin deutlich. Dementsprechend sei „Eigenständig werden“ ein Programm zur Suchtprävention in Volksschulen, das auf die Stärkung der Persönlichkeit der Schülerinnen und Schüler abzielt. Lehrerinnen und Lehrer werden dazu von Experten der Landesstelle Suchtprävention in mehrtägigen Schulungen mit den Grundsätzen suchtpräventiver Arbeit vertraut gemacht und ein weiteres Jahr fachlich begleitet. Im Rahmen von „Eigenständig werden“ werden Selbstwahrnehmung, Einfühlungsvermögen, Kommunikationsfertigkeiten, der adäquate Umgang mit belastenden Situationen sowie die Problemlösekompetenz der Schüler gefördert. Selbstwertgefühl, Toleranz und Gemeinschaft sind zentrale Themen des Programms, das kein eigenes, zusätzliches Fach darstellt, sondern in den Unterricht integriert wird. Erfreut zeigte sich bei der Zertifikatsverleihung der Bürgermeister von Hermagor, Siegfried Ronacher. Er bedankte sich bei Kaiser für seine Initiative im Bereich der Gesundheitsvorsorge und lobte die VS Egg auch für ihr beispielgebendes Engagement in Sachen Zweisprachigkeit. „Die Erhaltung und die Ausweitung der Zweisprachigkeit ist für die Zukunft Hermagors von besonderer Bedeutung“, so Ronacher. „Eigenständig werden“ wird bereits an 99 Kärntner Volksschulen umgesetzt und zwar von 261 ausgebildeten Pädagogen. Damit bekommen in Kärnten jährlich rund 6.500 Volksschulkinder und deren Eltern diese spezielle Unterstützung. Besonders engagierte Schulen, in denen mindestens 80 Prozent der Pädagogen das Programm umsetzen, erhalten eine Auszeichnung. Bereits ausgezeichnet wurden die VS Griffen, VS St. Johann, VS 9 Fellach, VS Döbriach und VS Bad Kleinkirchheim. (I N F O: www.suchtvorbeugung.ktn.gv.at oder www.eigenstaendig.net)
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